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Regine Schulz
Die listige Nutzung von vorhandenen Räume

Eröffnung:
Fr, 13. November 2026, 19 Uhr

„Was tatsächlich ablief, war, dass ich Kaffee trank und hin- und herging.“
(Bruce Nauman)

Über das Arbeiten, das Wohnen, den Raum und die Dinge.
Abschlussausstellung der Stipendiatin Regine Schulz (2025/26) des Residenzstipendiums des FRISE Künstler*innenhauses.

Das Stipendium wird durch die Liebelt-Stiftung Hamburg gefördert.
Gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg und das Bezirksamt Altona.

Past

Foto, Blick auf grüne Hügel, afrikanische Landschaft und Menschen

Was filmt eigentlich Pero Fukuda?
Und warum?

Samstag 7.11.2026, 18 Uhr

Filmabend und Gespräch mit Pero Fukuda.
Der Film wird im Original mit englischen Untertiteln gezeigt. Die Diskussion findet auf Englisch und Deutsch statt.

„Batwa Songs“ (172 Min., 2026) ist eine Stimme der Batwa, die ihre zukünftigen Selbst anruft. Polyphonisch überlagert wird sie von der Stimme des Dichter-Anthropologen, der mit einer Gemeinschaft von Batwa lebte und gemeinsam mit ihnen auf der Suche nach Bildern forschte. Die Batwa sind eine ethnische Gruppe ehemaliger Jäger*innen und Sammler*innen, die in der Region der afrikanischen Großen Seen leben. Der Film versammelt alltägliche Momente in langen Einstellungen. Die Batwa essen, trinken, singen, tanzen, lachen und streiten miteinander. Manchmal sehnen sie sich nach ihrem verlorenen Wald. Filmische Entscheidungen entgleiten den Händen des Filmemachers und werden in eine gemeinsame Präsenz hineingezogen. Wenn sich Filmende und Gefilmte auflösen, gehört das Bild niemandem mehr. Urteile über Recht und Unrecht, Gut und Böse lösen sich für einen Moment auf. Freude, Kummer, Wut und Glück hallen gemeinsam als Groove des Lebens wider.

fukudapero ist ein multimodaler Anthropologe, Dichter und Künstler. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Graduate School of Asian and African Area Studies der Kyoto University untersucht er gemeinsam mit Mitgliedern von Batwa-Gemeinschaften in Ruanda und Uganda, wie Musik, Gewalt und Emotion das Selbst und Formen gemeinsamer Präsenz prägen.

Eine Veranstaltung des Abbildungszentrums im Rahmen des FRISE Jahresprogramms „Was die Stimme nicht weiß“.
Gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg und das Bezirksamt Altona.

Now

Es gibt keine Lügen mehr
Günther Rost

Plakatwand

Sichtbar:
30.10 – 28.11.26

Deutungen offen halten, Fragen zulassen, das ist das Credo meiner künstlerischen Arbeit. Ich lasse mich beim Malen von Himmel und Universum inspirieren, meine Bilder geben auch Informationen über das Innere, sie sind Zeugnis naturwissenschaftlicher Vorhersagen, wie auch von Ängsten und Vermutungen. Sie wollen einen Bogen spannen von Ereignissen in der Gegenwart bis in die Zukunft, die sich durch uns sowie auch unabhängig von uns entwickeln. Dabei entstehen viele Fragen, es ist immer auch die Suche nach einer anderen Tür, nach anderen Zielen und Vereinbarungen in der menschlichen Kommunikation – ohne fest gefügtes Manifest.

Das Bild ist offen, die Zufälligkeiten in den Blättern werden in eine Beziehung gesetzt, doch das einzelne Blatt bleibt eigen. Ein bildsprachliches Reflektieren in der Struktur seiner Zeit, eine Szenerie verbunden durch Farben und Formen, Zeichen und Markierungen. Wo es eben nicht um Schwarz-Weiß-Zuordnungen geht, bleibt Raum für künstlerische Akzente und stets auch Inspiration für neue Themen.

Günther Rost